Without Colors - by [black-wickelschen.myblog.de]
On Arrival Training

Nach stundenlangem Reisen kamen wir endlich in Værlandet im Gebiet Sogn und Fjordane an (wer auf der Karte suchen will: in der Nähe von Askvoll)

Untergebracht waren wir in einer alten Schule, wo wir königlich in Stockbetten residierten und bei einem Zimmer für 18 Mädels oder so, auch jede Nacht mindestens einem Schnarcher zuhören durften.

Gleich in Bergen hab ich dann fast alle Norweger von meinem Ausreiseseminar wiedergetroffen und es sollten nicht die letzten Deutschen bleiben. Wir waren sicher zu 70 % Deutsche und somit hat man (leider) das Seminar über mehr deutsch als englisch oder gar norwegisch gehört.

Das Seminar an sich war dem Ausreiseseminar sehr ähnlich, nur dass das was einst fiktiv und objektiv wirkte nun zu harter Realität gediehen ist und somit eine Spur interessanter wirkt. Der kulturelle Austausch kam trotz allem nicht zu kurz und wir konnten neben Schimpfwörtern auf nynorsk auch noch ein paar polnische und österreichische mitnehmen

Jeden Tag standen 2 urnorwegische Dinge auf dem Programm: Fisch und ut på tur [sprich: üt pooo tür] Der Fisch war sehr lecker und ungemein gut gekocht und angemacht und wurde, obwohl es immer Fisch war nie langweilig. Ut på tur heißt so viel wie, geh raus an die frische Luft. Das machen die Norweger das ganze Jahr und sind dabei auch nicht abgeneigt das Ganze mit Extremsportarten zu verbinden.

Unser ut på tur - Programm bestand aus Kajaking, Biking, Walk - zumindest war das die Programmbeschreibung. Dass beim Kajaking Schwimmen in einem 8° "warmen" See, beim Biking die kaputten Fahrräder und beim Walk eine Bergsteigtour mit Gummistiefeln eingeschlossen wurden, durften wir "learning by doing" erfahren. Auch wenn wir zwischendurch ein bisschen Angst hatten und mich die Bea, als Innsbruckerin auf halber Strecke am Berg trocken fragte, wie die Menschen gedenken wieder runter zu kommen, war es echt ein tolles Erlebnis.

Was ich alles gesehen habe:

- einen Adler

- einen Fjord  (und was für einen)

- keinen Bär (die gibts in Schweden)

- keinen Elch (man muss Glück haben) 

Die Menschen dort waren auch sehr cool und besonders die Einheit "prejudices" hat tierisch viel Spaß gemacht. Vor allem als es um unsere ersten Eindrücke von Norwegen ging. Theaterstücke über das norwegische Trinkverhalten über Shoppen in Norwegen bis "Was macht eine norwegische Familie am Wochenende?" hatten wir wirklich, wirklich, wirklich viel Spaß und haben uns teilweise fast totgelacht, weil jeder von uns etwas ähnliches in der kurzen Zeit schon erlebt hatte.

Ansonsten war ein Hauptziel des seminars auch neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu finden und zu pflegen, die man dann auch mal besuchen kann, das Jahr über. Ich denke, da lässt sich auf jeden Fall was biegen und den ein oder anderen sehen wir sicher wieder. Was ich so gehört hab, sind auch sehr viele an echt schönen Orten gelandet! Ausnutzen ...

Abschließend kann ich jedem die Westküste Norwegens zum Urlaub machen empfehlen, nur solltet ihr, wenn ihr in anderen Monaten, als Juni, Juli und August kommen wollt, WIRKLICH auf eure Kleidung aufpassen und Gummistiefel auf keinen Fall daheim lassen.

 

Fy faen i helvete  -  das musste noch raus, wenn man schon norwegisch fluchen lernt!

 

 

P.S.: Wer wissen will, was ein badetiss ist und wieso zum Teufel die Norweger dafür ein Wort haben, meldet sich persönlich bei mir  

23.10.07 22:46
 


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